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Das erste Mal
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Courtesy of Yoni-Massage.de


Wer soll der Erste sein?


Welchen Sexualpartner sollte ein Teenager oder eine Frau für den ersten Geschlechtsverkehr wählen? Das kommt auf den Einzelnen bzw. die Einzelne an. Ein langjähriger Partner ist eine gute Wahl. Du musst ihn nicht unbedingt lieben oder mit ihm verheiratet sein, aber Ihr solltet gute Freunde sein, die einander vertrauen und sich respektieren. Ihr solltet das Zusammensein genießen und hoffentlich Euch auch so wohl miteinander fühlen, dass jeder seine Wünsche und Gedanken frei äußern kann. Ihr solltet Euch vorstellen können, dass Eure Beziehung Jahre dauern kann, statt nur Tage oder Monate. Denn Sex ist ein Lernprozess, der Zeit und Verständigung braucht. Bevor Ihr an den Punkt in Eurer Sexualbeziehung kommt, wo Ihr über Geschlechtsverkehr nachdenkt, solltet Ihr schon längere Zeit damit zugebracht haben grundlegende sexuelle Erfahrungen miteinander gesammelt zu haben. Den Sex miteinander solltet ihr genießen. Teenager und Frauen sollten viel Sorgfalt bei der Wahl des ersten Sexualpartners für den Geschlechtsverkehr walten lassen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, dass er der Richtige ist, dann ist er es auch nicht. Und selbst wenn Du Dir sicher bist, heißt es nicht, dass Du es tun MUSST.


Jungfräuliche Bräute


Ein Rat für „jungfräuliche Bräute“ und alle Frauen, die jegliche sexueller Handlungen und Erfahrungen verschieben, bis sie 20 Jahre oder noch älter sind. Frauen, die dies tun, schätzen den Wert ihrer Jungfräulichkeit besonders hoch ein oder sie würden es nicht so lange warten, bevor sie sexuell aktiv werden. Folglich bedeutet sie ihnen viel, der Schritt zur „Nicht-Jungfrau“ bedeutet auch sehr viel für sie und sie haben hohe Erwartungen an ihr „erstes Mal“. Hierin liegt auch das Problem: weil sie keine früheren sexuellen Erfahrungen haben, sind sie eigentlich noch nicht bereit für den Geschlechtsverkehr bzw. nicht bereit für mehr als Umarmungen und Küsse.


Mein Rat an diese Frauen ist: entwickle langsam Deine sexuellen Fähigkeiten, eine nach der anderen über einen längeren Zeitraum hinweg, bevor du zum Geschlechtsverkehr mit Deinem Partner übergehst. Es mag klüger sein, den ersten Jahrestag mit dem ersten Geschlechtsverkehr zu feiern als es in der Hochzeitsnacht zu tun, wenn man müde und gestresst ist. Die Ehe wird noch viele Jahre dauern, also gibt es keine Eile alles in der ersten Nacht oder Woche zu tun. Die freudige Erregung vergeht während einer Wartezeit nicht, im Gegenteil die Vorfreude wird wachsen, während Du und Dein Partner die Beziehung vertiefen lernt. Habt Spaß miteinander und erforscht Euch, aber setzt Euch nicht unter sexuellen Leistungsdruck. Außerdem ist eine Schwangerschaft, die bereits im ersten gemeinsamen Jahr einsetzt, eine Belastung für die junge Ehe oder Partnerschaft.


Sexuelle Übereinstimmung


Ein möglicher Nachteil des Verschieben des Partnersexes bis nach der Hochzeit ist die sexuelle Unvereinbarkeit. Wenn Du nicht vorher mit Deinem Partner sexuell aktiv warst, woher weißt Du dann, ob seine/ihre sexuellen Interessen und Wünsche mit Deinen vereinbar sind? Wir unterschätzen oft die Wichtigkeit von Sex und Intimität innerhalb einer Beziehung. Da die Gesellschaft kein großes Gewicht legt auf Sex und Intimität in einer Beziehung, tun manche Paare das auch nicht. Wir achten mehr auf gleiche Interessen bezüglich Musik und Ernährung, religiöse Überzeugungen und Kinderwunsch, aber vergleichen nicht unsere sexuellen Erwartungen. Wir ahnen vielleicht, was unser Partner in sexueller Hinsicht gern mag oder nicht, und oftmals liegen wir da falsch. Sex ist oft der Teil einer Partnerschaft, wo einer oder beide Partner große Opfer bringt oder Dinge unwillig über sich ergehen lässt. Die Qualität der Sexualbeziehung eines Paares ist oft ein direkter Hinweis auf den allgemeinen Zustand der gesamten Beziehung. Wenn Ihr Euch im Bett nicht versteht, dann versteht Ihr Euch wahrscheinlich auch nicht außerhalb des Bettes.


Kommunikation


Ein Weg, dieses mögliche Problem anzugehen ist, Eure sexuellen Interessen und Wünsche vor der Heirat oder Beginn einer Beziehung zu diskutieren. Schreibe auf einem Blatt Papier in einer Spalte alle die Dinge auf, die Du einmal probieren möchtest, Dinge, die Du vielleicht ausprobieren würdest in der zweiten und in der dritten Spalte alles, was Du nicht tun möchtest. Du kannst das Stichwortverzeichnis eines Sexbuches als Liste möglicher sexueller Aktivitäten heranziehen. Wenn Du genauer sein möchtest, kannst Du Dein Interesse an den Aktivitäten in eine Reihenfolge bringen. Bist Du nur neugierig darauf, es mal auszuprobieren oder ist es ein „Muss“ für Dich? Bitte Deinen Partner eine ähnliche Liste aufzustellen und dann vergleicht sie. Beide Partner sollten ihre Liste abgeschlossen haben, BEVOR sie dem Anderen gezeigt werden, sonst versucht vielleicht ein Partner sich den Wünsche des anderen anzupassen und ist nicht aufrichtig. Natürlich möchtet Ihr, das Eure Listen sich weitgehend gleichen. Wenn viele Dinge, die Du gerne machen möchtest, bei Deinem Partner unter der Rubrik „nicht erwünscht“ auftreten, ist das kein gutes Zeichen. Wenn auf Deiner Liste fünfzig Einträge stehen und bei Deinem Partner nur fünf, ob Ihr dann gut sexuell übereinstimmt? Um festzustellen, ob Eure Sexualtrieb vergleichbar stark entwickelt sind, solltet Ihr aufschreiben, wie oft Ihr Euch selbst befriedigt. Ihr könnt auch noch aufführen, wie oft Ihr sexuell erregt seid, gerne Sex mit dem Partner hättet oder sexuelle Gedanken und Träume habt. Seid bei diesem Test ehrlich, denn die Zukunft Eurer Ehe oder Partnerschaft wird vermutlich davon abhängen. Paare werden im Laufe ihres Zusammenlebens viele Male neue Listen aufstellen und vergleichen müssen, da ihre Erwartungen und Erfahrungen sich im Laufe der Zeit verändern werden.


Schmerzen und Blutungen


Um junge Frauen von sexuellen Aktivitäten und Geschlechtsverkehr abzuhalten, hat die Gesellschaft Einschüchterungstaktiken entwickelt. Die Gesellschaft versucht den Teenagern Angst zu machen, indem sie ihnen einredet, das erste Mal wird schmerzhaft und blutig sein. Wenn Du annimmst, dass das stimmt, wirst Du weniger geneigt sein, es zu tun, zumindest glauben das einige Leute, der übermächtige Einfluss der sexuellen Begierde wird dabei übersehen. Obwohl die erste Erfahrung einer Frau mit dem Geschlechtsverkehr durchaus etwas Schmerzen und Blutung mit sich bringen kann, ist es doch bei weitem nicht so schlimm wie man uns glauben machen will. Wenn auch manche Frauen etwas Schmerzen oder Beschwerden spüren, sind sie in den seltensten Fällen sehr stark. Wie auch immer, Schmerz ist ein Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.


Etwa fünfzig Prozent aller Frauen bluten ein wenig beim ersten Mal oder bei den ersten Malen, wenn sie Geschlechtsverkehr haben. Der Grund für die Blutung ist das Zerreißen des Jungfernhäutchens (Hymen). Manchmal kann die Scheidenwand oder der Schambereich verletzt worden sein und dies kann auch zu einer Blutung führen. Normalerweise ist es wenig Blut, ein Teelöffel voll oder weniger (als Vergleich: bei der Menstruation verliert eine Frau etwa vier Esslöffel Blut jeden Monat). In seltenen Fällen kann es zu einer größeren Blutung kommen, aber das ist eine Ausnahme und Frauen sollten nicht damit rechnen, dass es ihnen widerfährt. Es mag nach viel mehr Blut aussehen, aber das Blut vermischt sich mit der normalen Scheidenflüssigkeit und Schweiß.


Vorbereitung der Scheide auf den Geschlechtsverkehr


Der richtige Weg Schmerzen und Blutungen zu vermeiden, ist das Jungfernhäutchen und die Scheide langsam und sanft zu dehnen, bevor es zum Geschlechtsverkehr kommt. Es scheint, dass im Laufe der normalen sexuellen Entwicklung das Jungfernhäutchen langsam und schmerzlos geweitet wird, lange vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Eine Frau kann das mit ihren Fingern selbst machen. Befeuchte Deine Finger mit einem wasserlöslichen Gleitmittel oder mit Speichel und führe sie dann langsam und sanft in die Scheide beim Masturbieren ein. Du musst sexuell erregend sein, wenn Du dies tust. Benutze die eine Hand um Deine Klitoris zu streicheln, während die andere die Scheide erforscht. Am Anfang sollte nur die Fingerspitze dort eindringen. Mit dem Finger oder der Fingerspitze in der Scheide drücke sanft von der Mitte nach außen. Stell Dir vor, Deine Scheide ist in der Mitte eines Ziffernblattes und drücke Deinen Finger nacheinander gegen jede der Ziffern. Drücke für ein paar Sekunden, bis Du einen Widerstand spürst, aber nicht so stark, dass es schmerzt, dann versuche es an einer anderen Stelle. Arbeite Dich am „Ziffernblatt“ entlang. Dies dehnt das Jungfernhäutchen und die Muskeln. Mit der Zeit wirst Du bis zu drei Finger gleichzeitig oder ein Objekt mit etwa diesen Abmessungen einführen können. Manchen gelingt dies innerhalb einer Woche, andere brauchen mehrere Monate, bis sie soweit sind. Es hängt davon ab, wie dehnbar Dein Jungfernhäutchen ist und wie entspannt und flexibel Deine Beckenboden - und Scheidenmuskulatur ist.


Zu Beginn können die Beckenbodenmuskeln, die die Scheidenöffnung umgeben, sehr fest sein und die Öffnung des Jungfernhäutchens sehr klein. Wenn dies so ist, kann selbst das Einführen eines einzelnen Fingers unangenehm oder gar unmöglich sein. In diesem Fall drücke gegen die Scheidenöffnung statt zu versuchen mit dem Finger dort einzudringen. Während Du sanft dagegen drückst, bewege den Finger langsam im Kreis. Mit Geduld sollte es Dir langsam gelingen, den Finger einzuführen, vielleicht schon nach Tagen. Hilfreich ist auch, mit einem Spiegel Deine Schamgegend zu betrachten, dies hilft Dir die Scheidenöffnung und das Jungfernhäutchen zu finden. Meistens lässt die Öffnung im Jungfernhäutchen das Einführen eines einzelnen, mit Gleitmittel oder Speichel versehenen Fingers oder eines Tampons zu.


Der Partner oder die Partnerin der Frau können beim Sex auch versuchen dies zu tun, wenn sie langsam und sanft dabei vorgehen. Gute Verständigung ist hierbei wichtig, weil die Frau dem Partner / der Partnerin mitteilen muss, wann zuviel Druck ausgeübt wird oder zu schnell vorgegangen wird. Der Partner bzw. die Partnerin muss wirklich langsam vorgehen und sehr sanft sein. Junge Männer neigen dazu übereifrig und damit grob zu sein, sie müssen sich besonders anstrengen, dies zu vermeiden. (Männer masturbieren mit viel mehr Druck als eine Frau es im Schambereich ertragen kann.) Eine Frau muss ihre Beine ganz auseinander breiten und ihre Muskeln völlig entspannen können. Dies mit Hosen oder Slip zu versuchen, ist unpraktisch und kann unnötige Unannehmlichkeiten bereiten, das gilt auch für eine zu enge Umgebung, wie zum Beispiel in einem Auto.


Frauen gegen Zwanzig oder älter, haben eventuell Zugang zu Dildos in verschiedenen Größen, die als Hilfsmittel zum Weiten des Jungfernhäutchen und der Scheide benutzt werden können. Falls eine Frau in der Lage ist einen künstlichen Penis im Umfang von 3,8 cm und ca. 15 cm Länge in ihre Scheide einzuführen, ist es für sie der Gedanke an das Eindringen eines echten Penis sicherlich angenehmer. Realistisch ausgeführte Dildos erlauben es Teenagern und Frauen zu entdecken, wie ein Penis aussieht, sich anfühlt und sie können daran üben: ein Kondom darüber zu ziehen, Fellatio (orale Stimulation des Penis) und analen Sex oder einfach Spaß damit haben, dies gilt natürlich auch für Jungfrauen und Lesbierinnen. Schmale und mittlere „Po-stöpsel“ können auf Grund ihrer spitz zulaufenden Form leichter helfen Scheide und Jungfernhäutchen zu weiten.


Kegel


Eine gesunde Scheide ist stark und flexibel gleichzeitig. Zusätzlich zu den Übungen zum Weiten und Dehnen der Beckenboden- und Scheidenmuskulatur, sollten diese Muskeln auch gekräftigt werden. Die Scheide einer Jungfrau ist so eng, weil die Muskeln untrainiert sind, nicht weil sie so stark sind. Wenn die Beckenboden- und Scheidenmuskulatur beim Weiten nicht auch gekräftigt wird, dann sie später keine eingeführten Objekte fest umschließen. Dies vermindert die Reibung zwischen den Scheidenwänden und allem, was dort eingeführt wird und kann dazu führen, dass das Eindringen in die Scheide als nicht so angenehm empfunden wird, wie es sein könnte. Dies gilt für beide Partner. Junge Frauen sollten gleich zu Beginn Kegelübungen erlernen und sich angewöhnen, diese Übungen regelmäßig zu machen.


Der beste Weg Kegelübungen zu erlernen ist, beim Wasserlassen zu versuchen, den Fluss des Urins von der Blase zu unterbrechen. Statt den Urin frei fließen zu lassen, gewöhne Dir an, jedes Mal beim Wasserlassen den Urinstrahl mehrfach zu starten und zu stoppen. Mit etwas Übung fällt Dir das leicht. Wenn Du Dich daran gewöhnt hast und dabei gleichzeitig gelernt hast, die Beckenbodenmuskeln anzuspannen und wieder zu entspannen, beginne diese Muskeln zu trainieren, wenn Du nicht auf der Toilette bist, sondern im Klassenraum sitzt oder im Büro, während Du reitest, Auto fährst, telefonierst oder fern siehst. Spanne die Muskeln für ein bis zwei Sekunden an, dann entspanne sie. Diese Grundübung für eine Session bis zu zehnmal hintereinander wiederholen und mache soviel Sessions pro Tag, wie Du schaffst.


Wenn Du die Kegelübungen beherrscht, bevor Du beginnst Deine Scheide zu dehnen, wirst Du es leichter haben, weil Du bereits unterscheiden kannst, wann die Muskeln angespannt und wann sie entspannt sind. Bevor Du etwas in Deine Scheide einführst, spanne die Beckenbodenmuskeln an und lasse dann wieder locker. So gehst Du sicher, dass die Beckenbodenmuskeln wirklich locker sind. Sobald Du wenigstens eine Fingerspitze einführen kannst, kannst Du auch versuchen, sie mit den Muskeln „festzuhalten“ Du wirst merken, es ist einfacher, den Finger zu bewegen, wenn die Beckenbodenmuskeln entspannt sind. Die Muskeln gezielt entspannen zu können ist hilfreich, wenn Dein Partner oder Deine Partnerin Dir Finger oder den Penis einführen will. Außerdem nützlich, wenn der Frauenarzt bei der Untersuchung Instrumente einführen muss. Eine gut trainierte Beckenbodenmuskulatur kann die Intensität des Orgasmus verstärken. Kegelübungen sind darüber hinaus gut für das Selbstbewusstsein jeder Frau.


Da die Scheidenmuskulatur von der Frau nicht direkt beeinflußt werden kann, ist es schwieriger sie zu kontrollieren und zu trainieren. Der einzige Weg sie für den Geschlechtsverkehr vorzubereiten, ist etwas in die Scheide einzuführen und zu versuchen es zu „ergreifen“. Um diese Muskeln zu entspannen, muss der ganze Körper entspannt werden. Wenn eine Frau ganz entspannt und ihre Scheide leer ist, sind auch die Scheidenmuskeln entspannt. Wenn die Frau und auch ihre Beckenbodenmuskeln entspannt sind, kann sie ihren Finger in die Scheide einführen. Sie sollte dann ihre Scheidenwände hinter den Beckenbodenmuskeln erfüllen können, entsprechend der Größe und Form ihrer (ihres) Finger(s). Die Scheidenwände einer Frau sind nicht glatt, sie bestehen aus vielen kleinen Falten oder Windungen von Gewebe, denn bei der Geburt eines Babys muss sich die Scheide an die Kopfgröße des Babys anpassen (=ausweiten) können.


Um die Scheide optimal auf den Geschlechtsverkehr vorzubereiten, ist es eine gute Idee, einen Finger oder ein anderes Objekt in die Scheide einzuführen, während die Frau bis zum Orgasmus mastubiert. Dies übt nicht nur die Scheidenmuskeln sondern erlaubt es ihr, sich daran zu gewöhnen etwas in ihrer Scheide zu spüren, während sie sexuell erregt ist und zum Orgasmus kommt. Das vergrößert auch die Wahrscheinlichkeit eines späteren vaginalen Orgasmus, weil alle damit verbunden Empfindungen für sie nicht mehr fremd sind.


Warum tut es weh?


Mehrere Faktoren können, auch in Kombination, dafür verantwortlich sein, dass es nicht nur beim ersten Mal sondern bei den ersten Malen schmerzhaft oder unangenehm sein kann. Frauen, die längere Zeit keinen Geschlechtsverkehr hatten, kann es genauso ergehen. Die möglichen Ursachen sind unten aufgelistet. Sie stehen dort nicht, um Frauen vom Geschlechtsverkehr abzubringen, sondern um sie besser darauf vorzubereiten. Ich erhalte viele Emails, in denen gefragt wird: „Warum tat es weh?“ oder „Warum tut es noch immer weh?“.

  • Nervöse Anspannung: Obwohl nicht notwendigerweise ein sehr gewichtiger Faktor, kann es vorkommen, dass eine junge Frau aufgewühlt oder sogar ängstlich ist und infolge dessen ihre Muskeln angespannt sind. Die ist ein natürlicher Abwehrmechanismus, der unseren Körper vor Verletzungen schützen soll. Die Frau befürchtet vielleicht, dass sie große Schmerzen haben wird oder sie ist eben gefühlsmäßig noch nicht für den Geschlechtsverkehr bereit. Sie kann auch Angst vor einer Schwangerschaft haben. Andere Faktoren, die zu einer nervösen Anspannung führen können sind: Angst erwischt oder von den Eltern entdeckt zu werden oder auch von Freunden ertappt zu werden, wenn der Freundeskreis eines jungen Mädchens noch nicht sexuell aktiv ist. Meistens überwinden jugendliche Begeisterung und ein starkes sexuelles Verlangen diese Gefühle.


    Wenn eine junge Frau merkt, dass sie angespannt ist oder wenn ihr Partner / ihre Partnerin dies bemerkt, ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass sie für den Geschlechtsverkehr noch nicht bereit ist. Falls eine Frau bewegungslos mit verkrampften Händen da liegt, ist sie extrem angespannt. Idealerweise sollte sie so entspannt sein wie eine Schüssel voll Wackelpeter. Bei einer verkrampften Frau sollte kein Geschlechtsverkehr versucht werden. Das Paar sollte miteinander reden und versuchen heraus zu finden, warum sie sich so fühlt. Die Ursachen für ihr Verhalten sollten erkannt und in Angriff genommen werden. Manche Probleme wird man nicht so einfach lösen können, aber der Geschlechtsverkehr sollte trotzdem solange hinausgeschoben werden, selbst wenn es für längere Zeit sein sollte.


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