Analer Sex und Analverkehr
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Während über 50 Prozent aller Frauen schon einmal Analverkehr ausprobiert haben sollen, praktizieren ihn doch nur etwa 10 Prozent regelmässig. Der Grund dafür dürfte sein, dass viele ihn unangenehm oder sogar schmerzhaft finden. Würde jedoch ein ebenso hoher Prozentsatz von Frauen aus demselben Grund auf den vaginalen Geschlechtsverkehr verzichten, weil er anfänglich vielleicht genauso unangenehm oder schmerzhaft für sie war, so würde wohl auch der vaginale Verkehr nicht von allzu vielen Paaren praktiziert. Frauen bleiben beim Vaginalverkehr am Ball, weil er von ihnen erwartet wird. Mit Analverkehr brauchen sie sich jedoch nicht weiter herumzuschlagen, weil dieser ja keine "normale" sexuelle Aktivität darstellt. Wird Analverkehr jedoch sachgerecht praktiziert, so kann er für beide Partner zu einer äußerst lustvollen Erfahrung werden. Und tatsächlich scheint seine Beliebtheit im Steigen begriffen.
Jene 10 Prozent, die regelmässig anal verkehren, machen das sicher aus verschiedenen Gründen: Vielleicht, weil sie die besonders intensiven Empfindungen, die mit dem Analverkehr verbundenen sind und von manchen Frauen sogar als schmerzhaft erlebt werden, gerade sehr genussvoll finden. Oder aber, weil sie Analverkehr tatsächlich angenehmer finden als vaginalen Verkehr. Einige Frauen mögen unter Umständen nicht an den Geschlechtsteilen oder ihrer Vagina berührt werden. Und wieder andere haben vielleicht keinen Zugriff auf Verhütungsmittel oder trauen ihnen nicht so ganz. In all diesen Fällen bietet ihnen Analverkehr eine gute Möglichkeit, um die Intimität des Geschlechtsverkehrs ganz ohne das Risiko einer Schwangerschaft erleben zu können. (Eine Schwangerschaft ist zwar möglich, aber doch sehr unwahrscheinlich, solange kein Sperma mit den weiblichen Geschlechtsteilen in Berührung kommt!) Einigen gibt hier wohl auch der Reiz des Unanständigen einen besonderen Kick. Kurzum: Frauen, die die Idee von analem Geschlechtsverkehr mögen, sollten sie nicht allein deshalb aufgeben, weil sie Analverkehr früher einmal als unangenehm oder schmerzhaft erlebt haben.
Dem Analverkehr haftet viel Negatives an. Seit frühester Jugend wurde uns klar gemacht, dass unser Anus etwas Schmutziges und Ekelhaftes sei. Von daher haben wir etwa im Hinblick auf unseren Stuhlgang eine Reihe von außerordentlich negativen Einstellungen verinnerlicht. Unsere Eltern waren vielleicht eifrig darauf bedacht, uns baldmöglichst den Gang zur Toilette anzutrainieren, damit sie nicht länger mit schmutzigen Windeln konfrontiert sein würden. Als Erwachsene ist uns dann später der Gedanke, unseren Anus zu berühren oder ihn von jemand anderem berühren zu lassen, sehr unangenehm. Die meisten Menschen fürchten sich auch davor, mit ihren Ausscheidungen - oder denen ihres Partners - in Berührung zu kommen. Obwohl der Enddarm durchaus mit ein paar unangenehmen Keimen besiedelt sein kann, so stellen doch die üblicherweise dort vorkommenden Bakterien keine Gefahr für uns dar, solange wir uns in einem guten Gesundheitszustand befinden und eine ausreichende Körperpflege beachten. Beim Analsex können wir jedoch von einem infizierten Partner mit AIDS oder Hepatitis angesteckt werden, und darum ist Safer Sex nach wie vor sehr wichtig.
Trotz einer Vielzahl von negativen Einstellungen hinsichtlich unseres Anus', finden dennoch viele Menschen, dass dieser Körperteil ihnen sehr erfreuliche und lustvolle Empfindungen schenken kann, wenn er denn berührt oder gestreichelt wird. Obwohl es vielleicht pervers tönen mag: Viele Menschen lieben das Gefühl des Stuhlgangs, viele seufzen danach erleichtert auf. Und etliche, ob Mann oder Frau, empfinden es wie die Kinder als sehr angenehm, ihren Anus zu berühren oder da auch irgendwelche Dinge hineinzustecken. Kinder sind ja von ihrer ganzen Natur her sehr neugierig. Ihren Anus zu erforschen unterscheidet sich für sie kaum davon, etwa ihre Nase zu entdecken. Ein Mädchen wird wahrscheinlich schon auf ihren Anus aufmerksam, längst bevor sie ihre Vagina bewusst wahrnimmt, da sie ihn ja jeden Tag benützt. Der Anus ist in seinem Innern reichlich mit Nervenendungen ausgestattet. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass so viele Menschen - vielleicht ganz im Geheimen! - die anale Stimulation geniessen. Manchmal haben vielleicht auch die übertriebenen Bemühungen unserer Eltern im Hinblick auf unsere Sauberkeitserziehung dazu geführt, dass wir später auf unseren Anus fixiert bleiben.
Obwohl sich der Anus für sexuelle Stimulierung häufig sehr empfänglich zeigt, ist er doch nicht dafür ausgelegt, irgendwelche Dinge von außerhalb aufzunehmen. Er ist in erster Linie ein Ausgang. Und er produziert auch kein körpereigenes Gleitmittel wie etwa die Vagina. Er kann sich jedoch, wenn fremde Gegenstände in ihn eingeführt werden, heftig zusammenziehen, was schmerzhafte Muskelkrämpfe zur Folge haben kann. Deshalb ist im Umgang mit ihm eine grosse Menge an künstlichem Gleitmittel sowie ebensoviel Geduld unerlässlich. Erst die Verwendung eines Gleitmittels macht es möglich, Dinge in den Anus einzuführen, ohne dass dadurch seine empfindliche Schleimhaut oder auch die des Enddarms gereizt wird. Dazu ist allerdings - wie bereits erwähnt - viel Geduld erforderlich, da der Analmuskel oftmals erst langsam daran gewöhnt werden muss, sich nicht zu verkrampfen, wenn einmal etwas von aussen nach innen anstatt wie gewohnt von innen nach aussen gehen sollte. Selbst wenn der Anus einer Frau das schnelle Einführen eines Fingers oder gar eines erigierten Penis' zulassen sollte, so könnte doch die betroffene Person ebenso schnell einen gewaltigen Schmerz erleben. Dann nämlich, wenn ihr Körper versuchen würde, den fremden Eindringling umgehend wieder auszustossen, wofür der Darmausgang ja eigentlich angelegt ist. Etwa vergleichbar dem Würgereflex einer Person beim Versuch, etwas in ihren Hals einzuführen. Deshalb muss eine grosse Menge an Gleitmittel bereitgestellt werden und dazu noch ebensoviel Zeit, wenn man lustvollen analen Sex sowie Analverkehr erleben möchte.
Es fällt einem Menschen, ob Mann oder Frau, nicht leicht, sich beim Berühren seines oder ihres Anus - oder auch dem des Partners - wohl zu fühlen. Dies besonders noch dann, wenn man sich in irgendeiner Weise unsauber fühlt. Das ist auch der Grund, warum eine Frau nein sagen kann, wenn es um die Frage geht, ob ihr Partner sie an ihrem Anus berühren darf oder nicht. Manchmal entwickeln Menschen auch eine übertriebene Furcht vor dem Gedanken, mit Ausscheidungen in Kontakt zu kommen. Deshalb sollte ein Paar, das anale Zärtlichkeiten sowie Analverkehr praktizieren möchte, zuerst einmal seinen Anus und möglicherweise auch den dahinter liegenden Enddarm gründlich waschen. Wird jedoch keine direkte Penetration beabsichtigt, oder werden dafür Gummihandschuhe und Kondome benützt, so ist eine besondere Reinigung des Enddarms nicht nötig. Man springt einfach zusammen in die Badewanne und wäscht und stimuliert sich dabei gegenseitig. Zur Reinigung des Anus wird nichts anderes als ganz normale Seife und Wasser verwendet. Mit einer Fingerspitze fährt man eventuell ganz sanft in den Anus hinein, um auch sein Inneres zu reinigen. Dabei geht man stets ganz langsam und behutsam vor. Man spielt vielleicht auch miteinander. Wird indessen anale Penetration beabsichtigt, und macht man sich vielleicht Sorgen, dass man dabei mit Ausscheidungen in Kontakt kommen könnte, so kann man einen reichlich mit Gleitmittel versehenen Finger ganz langsam und behutsam in den Anus einführen und diesen so auf das Vorhandensein von Ausscheidungsrückständen überprüfen. Dazu kann man sich auch Gummi- oder Latexhandschuhe überziehen, sofern man das möchte. Und sollte man bei dieser Untersuchung tatsächlich etwas vorfinden, so kann man ja mit etwas warmem Wasser einen kleinen Einlauf vornehmen. Dabei muss man aber sehr vorsichtig vorgehen und darf keinesfalls zu viel Wasser verabreichen. Dies könnte nämlich leicht zu einer Darmverstimmung führen, worauf dann etwas später ein kleiner "Unfall" die schönste Stimmung völlig ruinieren könnte. Mehr als ein bisschen Wasser ist wirklich nicht nötig, um den Enddarm zu reinigen. Die im Handel angebotenen Klistiere sind in der Regel viel zu stark und wirken störend auf den Darm, sodass sie für das Liebesspiel nicht weiter in Betracht kommen. Einzig die Verpackung solch eines handelsüblichen Klistiers liesse sich allenfalls noch verwenden, indem nämlich ihr ganzer Inhalt erst einmal weggespült und durch nichts anderes als klares Wasser ersetzt würde. Wenn sich schliesslich beide Partner völlig sauber und bereit fühlen, so suchen sie sich erst einmal ein warmes und sympathisches Plätzchen, an dem sie sich entspannen und gegenseitig entdecken können.
Der erste Schritt auf dem Weg zu lustvollen Analsex besteht zunächst in einer Massage des Anus. Gewöhnlich zieht sich nämlich der Anus bereits auf eine leichte Berührung hin zusammen, um jegliches Eindringen von außen zu verhindern. Man muss also die Muskeln des Anus erst dazu bringen, sich völlig zu entspannen, bevor irgendetwas eingeführt werden kann. Viele Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie am Anus berührt werden. Sie benötigen Zeit, um zu lernen, sich zu entspannen und einfach zu geniessen. Als erstes muss der Anus mit einem Gleitmittel auf Wasserbasis oder auch mit Speichel vorbereitet werden. Dazu wird der Analring mit sanften, kreisförmigen Bewegungen behutsam massiert. Dabei ist auch ein sanfter Druck denkbar, jedoch sollte der Anus keinesfalls schon penetriert werden. Mit der Zeit sollte man spüren können, wie sich der Schliessmuskel langsam entspannt und sich der Anus zu öffnen beginnt. Oftmals ist es auch hilfreich, eine solche Analmassage vorzunehmen, während man gleichzeitig ihre Vulva streichelt oder Cunnilingus praktiziert. Eine Analmassage kann nämlich die Lust von Cunnilingus oder dem Streicheln des weiblichen Schambereichs noch verstärken, und die dadurch hervorgerufene sexuelle Erregung und Lust kann eine Frau wiederum davon ablenken, sich allzu sehr auf die anale Stimulation zu konzentrieren. Dabei sollten sich beide Partner stets völlig entspannt und wohl fühlen. Sollte sich auch nur einer von ihnen gehetzt oder sonstwie unter Druck fühlen, wird es mit Sicherheit nicht klappen. Wahrscheinlich dürfte auch eine ganze Reihe von Anläufen über mehrere Wochen hinweg nötig sein, bis eine Frau sich mit den verschiedenen Formen von analer Stimulation wirklich wohl fühlt. Von daher ist also ein ganz langsames Marschtempo angesagt.
Hat sich eine Frau erst einmal an die anale Stimulierung gewöhnt und ist ihr Partner sich stets im Klaren darüber, wann ihr Anus gespannt und wann er entspannt ist, so kann mit der eigentlichen Erkundung der analen Penetration begonnen werden. Weil Anus und Enddarm sehr sensible Körperteile sind, dürfen stets nur weiche Gegenstände ohne scharfe Ecken eingeführt werden. Insbesondere müssen auch die Fingernägel sorgfältig zurückgeschnitten werden. Mittels Gummi- oder Latexhandschuhen lässt sich ein Finger sogar noch etwas besser in den Anus einführen. Zunächst massiert man wieder den Analmuskel und wartet ab, bis dieser sich völlig entspannt und geöffnet hat. Ist es einmal soweit, so kann damit begonnen werden, mittels wenig Druck eine einzelne Fingerspitze behutsam in den Anus einzuführen. Sollte man jedoch spüren, dass der Anus sich zusammenzuziehen beginnt, so bricht man die Penetration sofort ab und zieht den Finger vorsichtig wieder heraus, um während der nächsten paar Minuten nur mit äußerlicher Analmassage fortzufahren. Sobald sich der Anus wieder entspannt hat, wird die Fingerspitze von neuem eingeführt. Dabei geht man stets ganz langsam vor und versucht keinesfalls, den Finger gleich in seiner ganzen Länge einzuführen. Gerade dies sollte unbedingt beachtet werden, weil nur ein kleiner Teil des Fingers eingeführt werden kann, bevor der Anus sich zusammenzuziehen beginnt. Geht man hierbei zu rasch vor, so könnte sich die Partnerin ganz schnell außerordentlich unbehaglich fühlen, was dann in Kürze die schönste Stimmung ruinieren und möglicherweise sogar die gemeinsame, anale Entdeckungsreise ein für allemal beenden könnte. Die Partnerin kann aber auch lernen, bewusst wahrzunehmen, wann ihr Anus sich verspannt, und ihn willkürlich zu entspannen versuchen. Wenn sie zum Beispiel Kegelübungen macht, während ein Finger des Partners eingeführt ist, kann das einer Frau helfen, die willkürliche Entspannung ihres Anus gezielt zu trainieren. Und dies wird ihr zu einem späteren Zeitpunkt sehr nützlich sein. Dann nämlich, wenn es darum geht, noch größere Gegenstände einzuführen.
Zu Beginn wird lediglich ein einzelner Finger eingeführt, und zwar noch ohne ihn in irgendeiner Weise zu bewegen. Die Partnerin muss nämlich erst langsam an das Gefühl gewöhnt werden, dass sich etwas von außerhalb in ihrem Anus befindet. Sie wird wahrscheinlich die Empfindung, dass ihr Anus ausgefüllt ist, eher mögen, wenn sie dabei einen Orgasmus erleben kann. Wenn sie erst einmal mit diesem Gefühl des hinten Ausgefülltseins vertraut ist, so kann damit begonnen werden, den eingeführten Finger behutsam hinein und hinaus oder auch im Kreis zu bewegen. Mit einem sanften Druck auf ihren Schließmuskel nach außen hin kann ihr Anus ganz sacht etwas gedehnt werden. Wenn eine Frau einmal gelernt hat, einen einzelnen, eingeführten Finger zu genießen, so kann man gelegentlich auch einen zweiten einführen. Dabei darf man aber stets nur ganz langsam vorgehen und muss sich auch immer wieder neu vergewissern, dass sie wirklich völlig entspannt ist.
Wenn man einmal zwei Finger gleichzeitig in sie einführen kann, so wird man vielleicht daran denken, sich eine Reihe von Analstöpseln anzuschaffen. Mittels dieser Analstöpsel soll sich die Partnerin an eine noch weitergehende Dehnung ihres Anus gewöhnen können. Analstöpsel (Butt Plug) sind spitz zusammenlaufende Dildos mit einem breiten Endteil. Diese besondere Form macht es möglich, den Anus ganz langsam damit zu dehnen. Und ihr flaches Endteil verhindert zuverlässig ein unbeabsichtigtes Hineinrutschen des Analstöpsels in den Enddarm. Man sollte übrigens niemals versuchen, irgendwelche Dinge in den Anus einzuführen, die nicht über ein solch breites Ende verfügen, weil der letzte Darmabschnitt einen Gegenstand mitunter auch herein ziehen kann. Tritt einmal dieser Fall ein, so kann es unter Umständen sehr schwierig werden, einen solchen Gegenstand aus dem Enddarm wieder ans Tageslicht zu befördern, was eventuell einen sehr peinlichen Gang zum nächsten Arzt zur Folge haben kann. Analstöpsel sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich: Angefangen von der Form eines dünnen Fingers bis hin zur Dicke einer geballten Faust. Für die Mehrheit ist wohl eine kleine bis mittlere Ausführung mit einem Durchmesser von etwa 1 bis 3 Zentimetern am geeignetsten. Für Frauen, die auch die intensive Empfindung von größeren, in ihrem Anus eingeführten Dingen mögen, ist die Bandbreite der möglichen Durchmesser nach oben hin völlig offen. Dildos aus Silikon sind dabei erste Wahl, weil sie weich und biegsam sind und sich nach dem Gebrauch leicht reinigen lassen. Sie sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, versehen aber ihren Dienst über einen längeren Zeitraum hinweg besser. Es empfiehlt sich übrigens, dem Analstöpsel oder Dildo für den Gebrauch ein Kondom überzuziehen. So sind diese Liebesspielzeuge hinterher viel einfacher zu reinigen, und solche, die nicht aus Silikon gefertigt sind, bleiben dadurch auch besser geschützt.
Bevor ein Analstöpsel zur Anwendung kommt, wird der Anus zuerst einmal massiert und mit einem oder auch mehreren Fingern vorsichtig gedehnt. Ist es möglich, ohne Probleme einen oder auch zwei Finger einzuführen, so wird zunächst der kleine Analstöpsel an ihre Analöffnung gebracht und mit einem einzigen Finger ganz sacht ein kleines Stück weit hinein geschoben. Nun darf ihr Anus den Analstöpsel zuerst einfach wieder ausstoßen. Daraufhin wird er ein weiteres Mal eingeschoben. Die Art, den Analstöpsel mit nur einem einzigen Finger zu führen, beugt hier wirksam dem Einsatz von allzu viel Körperkraft vor. Sofern ihr Anus es zulässt, wird dieser Vorgang mehrmals und stets in ganz gemächlichem Tempo wiederholt. Dabei wird der Analstöpsel jedes Mal ein kleines Stück weiter hinein geschoben. Vielleicht kann dazu auch ihre Klitoris stimuliert werden. Wichtig ist: Der Analstöpsel sollte nur ganz gemächlich hineingleiten und zuletzt an seiner schlanksten Stelle kurz vor dem Ende festsitzen. In dieser Hinsicht bewähren sich leider die kleinen Analstöpsel durchwegs schlechter als die größeren Modelle, weil bei ihnen diese schlanke Stelle kurz vor dem Ende fast ebenso breit ist wie die breiteste Stelle ihres konischen Teils. Ist der Stöpsel erst einmal eingeführt, so kann er ohne weiteres eine Zeit lang an dieser Stelle belassen werden, etwa während die beiden Partner Sex miteinander haben. Sie können ohne weiteres Cunnilingus oder auch vaginalen Geschlechtsverkehr praktizieren, wenn die Partnerin sich das wünscht. Was aber noch viel wichtiger ist: Die Partnerin sollte zum Orgasmus kommen können! - Sie sollte dieses besondere Gefühl genießen können, dass sie etwas in ihrem Anus hat, während sie zum Orgasmus kommt. Einige Begegnungen später kann dann damit begonnen werden, den Stöpsel behutsam vor- und zurück zu ziehen, um auf diese Weise ihren Anus noch zusätzlich zu stimulieren. Sobald sie sich einmal mit dem eingeführten Stöpsel völlig wohl fühlt, sollte dieser nach dem Sex vielleicht noch für weitere 15 bis 20 Minuten an seinem Ort belassen werden, damit sich ihr Anus an die besondere Empfindung des Ausgefülltseins gewöhnen kann. Viele Frauen genießen das Gefühl des eingeführten Analstöpsels. Von daher ist es ganz in Ordnung, ihn noch für eine längere Zeit an diesem Ort zu belassen, vorausgesetzt, dass es ihr wirklich völlig wohl ist damit. Wenn schließlich das Paar fertig ist, so wird der Analstöpsel vorsichtig heraus gezogen und für ein nächstes Mal gewaschen, abgetrocknet und wieder bereit gelegt. Hat sie erst einmal gelernt, den kleinen Analstöpsel zu genießen, so ist der Moment gekommen, um gelegentlich zur mittelgroßen Ausführung überzugehen. Man kann bei ein und derselben Begegnung auch die kleine Ausführung dazu verwenden, um den Einsatz der nächst größeren damit vorzubereiten. In jedem Fall geht es aber stets darum, nur ganz langsam vorzugehen und vor allem, mächtig Spaß an der Sache zu haben! - Jegliche Fixierung auf ein bestimmtes Ziel schadet nur.
Als Vorbereitung für den Analverkehr wird ein Mann jetzt wohl die Anschaffung eines Dildos in Betracht ziehen, der seiner äußeren Beschaffenheit nach dem eigenen Penis ähnlich sieht. Lesbierinnen können für ihren Harness einen beliebigen Dildo wählen. Der Gebrauch eines Dildos wird dessen Benützer noch mehr Sensibilität verleihen im Hinblick auf den Druck, der während des Eindringens in den Anus ausgeübt werden darf, und so zu einer verbesserten Kontrolle der eigenen Aktivität führen. Auch hier empfiehlt sich einmal mehr ein Exemplar mit einem extra dicken Ende, damit das Gerät keinesfalls in den Enddarm hineinrutschen kann. Und wiederum sind Dildos aus Silikon zwar etwas teurer, aber trotzdem die bessere Wahl. Zuerst wird also wieder der Anus der Partnerin mit den Fingern und den Analstöpseln vorsichtig gedehnt, bis der Dildo ganz sacht und behutsam eingeführt werden kann. Zu Beginn sollte sich die Partnerin erst einmal mit der neuen Größe vertraut machen können. Da ein Dildo kein verdünntes Endstück mehr besitzt, so wie etwa ein Analstöpsel, wird ihr Anus nun über die ganze Zeit hinweg vollständig gedehnt bleiben. Und das kann für die Partnerin sehr intensiv werden. Darum sollte ihr unbedingt die nötige Zeit eingeräumt werden, damit sie sich auf das Gefühl der permanent größeren Dehnung einstellen kann. Ist sie erst einmal völlig entspannt, so kann der Dildo behutsam etwas vor und zurück bewegt werden. Das sollte zu Beginn jedoch nur ganz langsam geschehen. Insbesondere soll die Frau die Hand ihres Partners mit dem Dildo aktiv führen können. Und wie immer sollte sie auch jetzt wenn möglich zum Orgasmus gebracht werden.
Zum Zeitpunkt, da schließlich ein vollständiger Analverkehr ins Auge gefasst wird, sollte die Partnerin mit analer Penetration bereits soweit vertraut sein, dass sie in dieser Hinsicht keinerlei Ängste mehr kennt. Auch sollte sie sich in keiner Weise mehr davor fürchten, irgendwie verletzt zu werden. Vielmehr sollte sie den Gedanken, dass der Penis ihres Partners schon gleich in ihren Anus eindringen wird, förmlich herbeiwünschen. Nun wird der Partner zuerst wieder ihren Anus sorgfältig vorbereiten. Dazu benützt er seine Finger und vielleicht auch die Analstöpsel. Und wie immer sollte das auch jetzt wieder in einem ganz gemächlichen Tempo geschehen. Am besten plant man für diese besondere, sexuelle Begegnung einen ganzen Abend oder sogar einen ganzen Tag ein. Wenn dann der Penis ihres Partners langsam in sie eindringt, muss sie stets die Kontrolle darüber besitzen, wie tief dieser Penis in sie hineinfahren darf - und damit auch die Kontrolle über die Bewegungen der beide Körper. Dazu muss sie entweder in einer Position oben sein, oder dann aber in einer kauernden Stellung auf ihren Händen und Knien. Aus der oberen Position heraus kann sie sich ganz langsam auf den Penis ihres Partners herabsenken, oder sie kann auf allen Vieren rückwärts gegen seinen Penis drücken. Auf jeden Fall sollte sie es sein, die die aktive Rolle übernimmt, indem sie sich willentlich für den Penis ihres Partners öffnet und ihn immer tiefer in sich aufnimmt. Und nicht etwa die umgekehrte Situation, dass ihr Partner seinen Penis aktiv in sie hineinstößt, während sie völlig passiv bleibt. Sobald die Eichel des Penis eingeführt ist, sollte die Frau innehalten und sich für ein paar Minuten entspannen, um sich auf das Gefühl des hinten Ausgefülltseins einzustellen und die Hitze ihres Partners in sich zu spüren. Sobald sie sich ganz wohl fühlt, kann sie auch noch die restliche Länge des Penis in sich aufnehmen, aber nur, um kurz darauf von Neuem anzuhalten und sich zu entspannen. Wenn sie sich wohl fühlt, kann sie ohne weiteres einen Moment in dieser Stellung verharren. Oder sie kann damit beginnen, sich vorsichtig vor und zurück oder auch auf und ab zu bewegen. Das alles sollte sie ganz gemächlich tun, denn ihre Empfindungen können jetzt außerordentlich intensiv ausfallen. Von daher ist es sicher von Vorteil, wenn einer der beiden Partner in dieser Phase ihre Klitoris und/oder ihre Brüste stimuliert. Wenn ihr Partner sie schon vor der analen Penetration zu einem Orgasmus gebracht hat, so hilft ihr das zusätzlich, sich völlig zu entspannen und in einem noch höheren Maß für ihn aufnahmebereit zu werden. Und ist der Partner schließlich auf analem Weg völlig in sie eingedrungen, so mag er sie nun gleich noch zu einem weiteren Orgasmus bringen.
Wie überall macht auch hier die Übung den Meister. Wo immer also ein Paar analen Sex zu einem genussreichen Teil seiner sexuellen Beziehung machen möchte, sollte es genügend Zeit dafür einplanen, um diese besondere Art der sexuellen Begegnung gebührend vorzubereiten und sie miteinander in die Tat umzusetzen. Sofern ein Paar nicht mindestens einmal pro Woche - oder noch besser mehrmals - in irgend einer Form analen Sex praktiziert, wird es für die Partnerin bedeutend schwieriger, sich an die damit verbundenen Empfindungen zu gewöhnen und ihren Anus für das Einführen des Penis bereit zu machen. Wenn also ein Paar seinen Sex nicht sehr oft auf diese Weise praktiziert, so wird es einfach bedeutend mehr Vorbereitungszeit dafür einplanen müssen. Man kann von der Faustregel ausgehen, dass ungefähr zwei mal 15 Minuten pro Woche oder auch zwei Stunden pro Monat nötig sind, um sich in analer Hinsicht fit zu halten. Mit zunehmender Erfahrung muss später ein Paar aber nicht mehr sämtliche oben erwähnten Vorbereitungsschritte durchlaufen, bevor es zu einem vollständigen Analverkehr gelangen kann. Außer natürlich, es mag genau diese speziellen Vorbereitungen, weil exakt die ihm den größten Spaß bereiten. Einige erfahrene Frauen finden nämlich, dass sie nur noch etwas Gleitmittel auf den Penis ihres Partners auftragen müssen - und schon sind sie zum Analverkehr bereit. Diese routinierte Form wird umso wahrscheinlicher, je mehr ein Paar analen Sex zu einem festen Bestandteil seiner Sexualbeziehung macht. Bleibt hingegen der Analverkehr nur für ganz spezielle Gelegenheiten reserviert, so ist auch das okay, solange man sich vor Augen hält, dass man in diesem Fall einfach bedeutend mehr Zeit dafür einplanen muss, um den eigenen Körper auf diese besondere Art der sexuellen Begegnung vorzubereiten.
Frauen können ihren Anus auch stimulieren, während sie masturbieren. Dies trifft sowohl für Singlefrauen als auch für solche in einer Partnerschaft zu. Anale Stimulation kann den Genuss der Masturbation sowie des Orgasmus' noch wesentlich verstärken. Einige Frauen sind sogar der Meinung, dass gerade in der analen Stimulierung der eigentliche Schlüssel liege, um während der Masturbation zu einem Orgasmus gelangen zu können. Dazu kann etwa ein Finger, ein Dildo oder auch ein Analstöpsel eingeführt werden. Frauen, die ihren Partner mit analem Sex überraschen möchten, können ihren Körper ganz im Alleingang auf diese spezielle Art der sexuellen Begegnung vorbereiten. Wenn eine Frau sich nämlich wohl fühlt, während sie selber ihren Anus stimuliert, wird sie sich mit einer bedeutend höheren Wahrscheinlichkeit auch dann wohl fühlen, wenn ihr Partner dies später tut.
Lesbierinnen und Frauen, die ihrerseits einmal ihren männlichen Partner penetrieren möchten, benötigen in jedem Fall einen Harness plus einen Dildo, und zwar von einer hohen Qualität. Ein billiger Harness vermag selten seinen Dienst wirklich zu versehen. Benötigt wird insbesondere ein Harness, der den Dildo auch dann zuverlässig hält, wenn man beide Hände frei haben möchte. Darüber hinaus sollte der Dildo wie ein echter Körperteil seiner Besitzerin ausschauen und sich auch so anfühlen - und nicht nur wie ein fremdes Anhängsel an ihr herunterhängen. Er sollte gewissermaßen zu ihrem eigenen Penis werden, auch dann, wenn es sich bei dieser bestimmten Frau um eine durch und durch feminine Person handelt. Vielleicht möchte sie, dass das Ende des Dildos gegen ihre Klitoris drücken oder reiben kann. Auf jeden Fall empfiehlt sich für den Einsatz in einem Harness der Kauf eines qualitativ hochwertigen Silikon-Dildos. Dazu wählt man mit Vorteil eine Ausführung, die für beide Partner geeignet ist. Sofern man nicht sicher ist, ob die für den Anfang gewählte Größe auch wirklich passt, sollte man allerdings lieber mit einem etwas kleineren Exemplar beginnen. Mit einem maximalen Durchmesser von ungefähr 2 bis 2,5 Zentimetern ist man in diesem Fall sicher gut beraten. Und so oder so muss der Harness mit dem Dildo zuerst etliche Male getragen werden, bevor man damit zum eigentlichen Geschlechtsverkehr übergehen kann, sei der nun anal oder auch vaginal. Man kann zum Beispiel etwas Gleitmittel nehmen und den Dildo zuerst einmal masturbieren. Auf diese Weise kann auch eine Frau ein Gefühl für das Vorhandensein eines Penis entwickeln. Oder man kann auch den Partner darum bitten, an diesem Dildo eine Fellatio vorzunehmen.
Viele Frauen werden das Gefühl genießen, für einmal Aggressor zu sein und sich einen Dildo umzuschnallen. So können sie selber einmal in die dominante Rolle hineinschlüpfen. Nun sind es ihre Partner, die die passive und empfangende Rolle übernehmen müssen. Obwohl die Frau bei diesem Akt wohl kaum sehr viel physiologische Erregung erfahren dürfte, so ist dabei doch mit Sicherheit ein Orgasmus für sie möglich, weil sie von dem psychologischen Rollenwechsel überaus angetan sein wird. Ein Mann kann dabei lernen, Analverkehr in der passiven Rolle ebenso sehr zu genießen wie eine Frau. Ein Anus bleibt doch immer ein Anus, unabhängig davon, ob er sich nun in der Nähe einer Klitoris oder eines Penis befindet. Eine Frau kann ihren Partner in den analen Sex einführen, indem sie, während sie Oralverkehr an ihm vornimmt, noch zusätzlich seinen Anus stimuliert. Wenn ihr männlicher Partner dann einmal ausreichend mit analer Stimulierung vertraut ist, so kann sie die Idee aufs Tapet bringen, noch zusätzlich einen Dildo sowie einen Harness ins Spiel zu bringen. Meine persönliche Ansicht ist hier, dass kein Mann das Recht hat, seine Partnerin um analen Sex zu bitten, der nicht genauso gewillt ist, auch einmal den empfangenden Teil zu übernehmen.
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